Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Wesselburen-Stadt

Am Freitag, dem 23.02.2018, fand unsere diesjährige Jahreshauptversammlung statt.

Als Gäste konnten wir begrüßen:

  • den Bürgermeister Heinz-Werner Bruhs
  • den Stadtverordneten Bernd Starke
  • den Amtsvorsteher Wilhelm Hollmann
  • den Stellvertretenden Amtswehrführer Martin Rathje
  • von der Polizei Bernd Dieg
  • vom DRK Gerhard Fenske
  • den Kenner und Gönner der FFW Wesselburen Ferdinand Jans
  • den Jugendgruppenleiter der JFW Wesselburen Maximilian Stoltenow
  • sowie viele unserer Ehrenmitglieder

Nach der Begrüßung durch unseren Wehrführer Christoph Paap stellten wir die Beschlußfähigkeit fest. Es waren von 57 aktiven Kameraden/innen 48 anwesend, jedoch sollten 6 Kameraden/innen in die Ehrenabteilung verabschiedet werden, und 2 waren aus der Jugendfeuerwehr noch ohne Stimmrecht, so dass 40 Wahlberechtigte bei den anstehenden Wahlen abstimmen durften.

Danach gedachten wir an unsere im letzen Jahr verstorbene Kameradin Roswitha Schimmel und Kameraden Horst Kröger.

Es folgten die Tätigkeitsberichte der Wehrführung, Jugendfeuerwehrwart, Atemschutzgerätewart, Funkwart, Sicherheitsbeauftragter, 1. Koch der Feldküche und dem Festausschuß-Vorsitzenden, sowie die Kassenberichte und die Entlastung des Wehrvorstandes

Mit einem weinenden Auge entließen wir 6 aktive Kameradinnen und Kameraden in die Ehrenabteilung:

  • Heinrich Westphalen
  • Thorsten Nitsch
  • Brigitte R.v. Bieberstein
  • Helmut Ehlers
  • Bernd Neumann
  • Karl-Heinz Drews

Folgende Kameraden/innen wurden aus der Jungendfeuerwehr in die aktive Einsatzabteilung übernommen:

  • Annkathrin Brose
  • Fabian Sternhagen

Unser Wehrführer Christoph Paap ließ es sich nicht nehmen, ein paar Dankesworte an den Bürgermeister Heinz-Werner Bruhs zu richten. So erzählte er, dass der Bürgermeister mit einer Abgesandtschaft der FFW nach Dissen zu der Firma Schlingmann mitgekommen ist. Dort wurde die Ausstattung unseres neuen HLF10 besprochen und zusammengestellt – eine „Eierlegende Wollmilchsau“.
Durch höhere Auflastung des Fahrzeugs bekommen wir eigentlich ein HLF20 zum Preis eines HLF10.

Die Stadt nimmt außerdem eine Vorreiter-Rolle beim Erwerb des Führerscheins Klasse C ein. Dieses wurde notwendig, da die neuen Fahrzeuge nur noch mit einem LKW-Führerschein Klasse C gefahren werden dürfen. Hier hat die Stadt im letzten Jahr 2 vollständige Führerscheine für die FFW bezahlt.

Desweiteren konnte der Austausch der gesamten Einsatzkleidung durch eine letzte Bestellung abgeschlossen werden.

Allerdings verwies Christoph Paap auf die Situation, dass vermehrt Kameraden/innen in die Ehrenabteilung überwechseln, und es für die Feuerwehren immer schwieriger wird, neue Mitglieder zu bekommen. Die Stadt sei nun in der Pflicht zu schauen, ob Mitarbeiter der Stadt in der Feuerwehr mitmachen könnten.

Danach standen etliche Wahlen auf dem Programm. Diese wurden geheim durchgeführt.

Gewählt wurden:

  • Gruppenführung Gruppe 1: Guido Rodenhagen
  • Stellvertr. Gruppenführung Gruppe 1: Timm Stäcker
  • Gruppenführung Gruppe 2: Ole Voigt
  • Stellvertr. Gruppenführung Gruppe 2: Marven Schlüter
  • Schriftwart: Marco Guilbert
  • Gerätewart: Timm Stäcker
  • Sicherheitsbeauftragter: Friedemann Kern
  • Kassenprüfer: Fabian Sternhagen

Etliche Ehrungen und Beförderungen standen nun an.

Ehrung für 10 Jahre Dienst in der FFW:

  • Ole Degen
  • Jörn Wouts

Ehrung für 30 Jahre Dienst in der FFW:

  • Ole Voigt

Ehrung für 50 Jahre Dienst in der FFW:

  • Helmut Strufe (dies bereits seit 2014)

Übernahme nach Ablauf der Probezeit in die Einsatzabteilung:

  • Danny Behnke
  • Nico Börchers
  • Reza Mohammad Mohammadi
  • Thomas Würffel

Beförderungen zum FM/FF:

  • Danny Behnke
  • Nico Börchers
  • Ankathrin Brose
  • Reza Mohammad Mohammadi
  • Fabian Sternhagen
  • Thomas Würffel

Beförderungen zum OFM/OFF:

  • Andrea Ohm
  • Timo Stäcker

Beförderungen zum HFM:

  • Florian Christiansen
  • Jörn Wouts

Beförderung zum HFM***:

  • Stefan Dedert

Beförderungen zum LM:

  • Thorsten Nitsch
  • Marven Schlüter

Es folgten noch Grußworte der Gäste.

Der Bürgermeister Heinz-Werner Bruhs bedankte sich, dass er mit nach Dissen fahren durfte, um so hautnah die Konzeption des neuen HLF10 miterleben zu dürfen.
Er ging auf den Einwand von Christoph Paap ein und erklärte, dass die Stadt Feuerwehrleute leider nicht einstellen bzw. auch nicht für eine Neubesetzung voraussetzen darf.
Aber die Stadt sorgt für den aktuellsten Stand der Technik, Fahrzeuge, Material, Einsatzkleidung, Helme etc.
Dies ist auch wichtig, und dafür wird sie auch weiterhin alles tun.
Klasse findet er, wie mit professionellem Engagement bei Einsätzen vorgegangen wird.

Wilhelm Hollmann lobte die Arbeit der Feuerwehr.
Er wies auf das leidige Thema „Amtsentwicklungskonzept“ hin.
So sind einige Wehren unterbesetzt, so dass andere Wehren aushelfen müssten.
Wenn jedoch eine gemeinsame Alarmierung erfolgte, dann müsse es auch einen gemeinsamen Träger geben. Die Kosten müssten dann auf alle Wehren verteilt werden.

Martin Rathje erzählte, dass ein Loch in der Funkalarmierung durch eine Rundumstrahl-Antenne behoben wird.
Er wies auf die gerade im Amt laufende Truppmann-Ausbildung hin.
Die Ausrücke-Ordnung wurde umgestellt, so dass nun die FFW Wesselburen-Stadt sofort als Nachrücker alarmiert wird.
Es gibt ab diesem Jahr nur noch eine Amtswehrübung.

Bernd Dieg von der Polizei hob hervor, dass das Zusammenarbeiten mit der FFW bei Einsätzen sehr angenehm ist.

Unter Verschiedenes erwähnte Christoph Paap die 125 Jahr-Feier der FFW Reinsbüttel. Hier wird die FFW Wesselburen tatkräftig mithelfen.
Das neue Fahrzeug HLF10 wird voraussichtlich im April 2019 ausgeliefert.
Die Normaldruck-Atemschutz-Geräte werden demnächst auf Überdruck-Atemschutz-Geräte umgestellt. Diese werden bereits amtsweit eingesetzt.
Die Einsatzkleidung kann nun selbständig gewaschen werden, da extra dafür 2 neue Waschmaschinen angeschafft wurden.

Der stellvertretende Wehrführer Torben Nicolay gratulierte allen Geehrten, Beförderten und gewählten Kameraden/innen des heutigen Abends. Ganz besonders dankte er den neuen Ehrenmitgliedern für den jahrelangen Dienst bei der Feuerwehr.
Er verwies darauf, dass auch zukünftig weiter um Mitglieder geworben werden muss. Jedoch ohne die Unterstützung aus der Politik wird es immer schwieriger werden die erforderlichen Mitgliederzahlen zu halten – und somit auch den Erhalt der Freiwilligen Feuerwehr.
Auch er fand lobende Worte zu dem neuen Einsatzfahrzeug, und konnte mit gutem Gewissen sagen, dass wir uns sehr auf das neue Fahrzeug freuen können.
Damit beendete er die Versammlung mit den Worten „Gott zur Ehr, dem Nächsten zu Wehr“.